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Nach den historischen Quellen entstand die Burg Schaumberg im 12. Jahrhundert als Adelsburg des Grafen Herrmann von Wohlsbach, der sich erstmals um 1180 als Graf von Schaumberg bezeichnete. Bis ins 14. Jahrhundert konnten die Herren von Schaumberg ihre Burg als Reichslehen behaupten, mussten jedoch 1315 die Grafen von Henneberg als Lehnsherren anerkennen. Erst 1499 gelang es dem erfahrenen Militär Wilwolt von Schaumberg gegen beträchtliche Zahlungen die bereits stark verfallene Burg wieder als sächsisches Lehen zu erwerben. Aus den Resten der mittelalterlichen Burg machte Wilwolt eine moderne Befestigungsanlage. Jedoch begann schon bald nach dem Tod Wilwolts 1510 der wirtschaftliche Verfall. Nachdem die Burg in den Jahren 1635 und 1640 erstürmt, geplündert und gebrandschatzt wurde, begann sie endgültig zu verfallen. Im 20. Jahrhundert war die Burgruine nur noch zu erahnen.  1997 bis 1999 erfolgten durch das Thüringische Landesamt für Archäologische Denkmalpflege moderne wissenschaftliche Untersuchungen, die Aussagen über das Aussehen der Burg ermöglichen. Unterstützt und weitergeführt wurden die Arbeiten durch Mitglieder des späteren Schaumburgverein Schalkau e.V., der auch seit einigen Jahren das Schaumburgfest veranstaltet, bei dem man das Mittelalter wieder erlebbar macht.

 

 

Die Schaumburg in einem kurzen Film vorgestellt

 

 

 

 

 

 

 

 

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