Galgenberg
Der Schalkauer Georgsberg, im Volksmund einfach Galgenberg, ist der Hausberg der Stadt und ein Ziel, das man gern „mal eben“ ansteuert und dann doch länger bleibt.
Obwohl dort nachweislich nie ein Galgen stand und keine Hinrichtungen stattfanden, ist der umgangssprachliche Name „Galgenberg“ bis heute geblieben.
Stattdessen wartet oben ein Ort, der Natur, Aussicht und eine lange Geschichte verbindet: Von hier öffnet sich ein herrlicher Blick über Schalkau und weit ins Umland bis ins Coburger Land.
Geschichte und Vereinsleben:
Schon in den 1930er Jahren richteten Schalkauer Heimatfreunde auf dem Gipfel eine kleine Schutzhütte ein, markierten Wege und schufen Sitzplätze zum Ausruhen.
Auch das große „G“ aus Fichten, das am Südabhang des Berges weithin sichtbar ist, gehört zur Geschichte des Berges.
Ab 1953 nahm der Kulturbund das Gelände wieder aktiv in die Hand: 1954 entstand die Blockhütte, später wurde die Galgenbergbaude gebaut und das Areal Schritt für Schritt ausgebaut.
Heute am Galgenberg:
Stammtisch: Von Mai bis Oktober immer am ersten Freitag im Monat
Baude mieten: Sie möchten die Galgenbergbaude gerne für eine Veranstaltung nutzen?
Die Location kann je nach Verfügbarkeit für Feierlichkeiten angemietet werden.
Wenden Sie sich zur Reservierung und weitere Infos zur Galgenbergbaude bitte direkt an den Kulturbund Schalkau e.V.: www.kulturbund-schalkau.deEngagement vor Ort: Pflege und Instandhaltung erfolgen über regelmäßige Arbeitseinsätze des Kulturbundes Schalkau e.V.
Mehr zum Verein: Siehe Vereinsregister
Tipp für Besucher
Rundwanderweg „Rund um den Galgenberg“
Wer mehr Zeit mitbringt, kann den Galgenberg in eine abwechslungsreiche Runde einbauen:
Die Rundwanderung „Rund um den Galgenberg“ führt durch Wald und Flur und eignet sich gut als mittelschwere Tagestour.
Daten zur Tour: Ca. 15,2 km, 4:30 h, 281 hm, Schwierigkeit mittel
Mehr Infos: Siehe Rund um den Galgenberg



Bild: Sven Sasse
Bild: Sven Sasse
Bild: Sven Sasse


