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Ida-Platz und Schießhaus

Der Bereich rund um das Schießhaus und den Ida-Platz gehört zu den besonderen Orten in Schalkau: Geschichtsträchtig, schön gelegen und bis heute lebendig genutzt.

Wer einen Spaziergang unterhalb der Schaumberg-Ruine macht oder eine Wanderung rund um den Schaumberg, trifft hier auf ein Stück Stadtgeschichte, das sich in schönster Naturkulisse entdecken lässt.

 

Der Ida-Platz:

Als 1794 dem Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen eine Tochter namens Ida geboren wurde, schenkte er der Stadt Schalkau ein Gelände unterhalb der Burgruine Schaumberg. Die Bürgerschaft ebnete den Platz und gestaltete ihn zu einem besonderen Treffpunkt. Mit der Stiftung war auch die „Ida-Platz-Kasse“ verbunden, deren Erträge Schalkauer Bürgersöhnen eine technische Ausbildung ermöglichen sollten.

Kurz vor 1800 wurde das Ida-Denkmal errichtet, gestaltet vom Maurermeister Johann Reichenbacher. Die Inschrift „Unserer Ida“ erinnert bis heute an die Dankbarkeit der Schalkauer. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Denkmal an seinen heutigen Standort versetzt, seine heutige Platzgestaltung erhielt der Ida-Platz im Jahr 1952.

Über 130 Jahre lang wurde hier das „Schalkauer Vogelschießen“ gefeiert, bevor die Veranstaltung auf die Schützenwiese am Schießhaus umzog.
Auch heute ist der Ida-Platz ein beliebter Ort für besondere Momente, von kleinen Veranstaltungen bis hin zu Feiern unter freiem Himmel. Wer Schalkau besucht, sollte hier unbedingt kurz Halt machen, die Kulisse ist wirklich etwas Besonderes.

 

Veranstaltungen und Nutzung:

Über viele Jahrzehnte hinweg wurde auf dem Ida-Platz das „Schalkauer Vogelschießen“ gefeiert, bevor man später auf die Schützenwiese am Schießhaus umzog.

Auch heute wird der Ida-Platz immer wieder als Veranstaltungsort genutzt, wenn ein besonderer Rahmen gefragt ist.
 

Das Schießhaus:

Unterhalb des Höhn entstand 1812 das Schießhaus als Sommergasthaus mit Kegelbahn, erbaut vom Maler Elias Philipp Landgraf. Anstelle des später abgerissenen ersten Gebäudes wurde 1871 ein Neubau errichtet.

Über die Jahrzehnte hinweg wechselten die Besitzer mehrfach, bis das Schießhaus 2017 in den Besitz der Stadt Schalkau überging. Perspektivisch soll hier ein Haus der Generationen entstehen.

Direkt nebenan steht das Schützenhaus der 1741 gegründeten Schützenkompanie.
Auch dieses Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte: Nach 1945 war hier unter anderem ein Kindergarten untergebracht, zeitweise diente es als Ferienlager.
Seit 1990 gehört das Gelände wieder der Schützengesellschaft, der Schützengesellschaft Schalkau 1741 e.V.

Mehr zum Verein: Siehe Vereinsregister

 

Vom Schießhaus aus führt der Weg unmittelbar weiter zum Bodendenkmal Ida-Platz.

Derzeit befindet sich das Schießhaus im Umbau und wird voraussichtlich ab 2028 als Kulturzentrum fungieren.

 

Tipp für Besucher:

Naturpark-Weg um die Schaumburg:

Wer den Ida-Platz und insbesondere die Schaumburg zu Fuß entdecken möchte, findet hier mit dem „Naturparkweg um die Schaumburg“ eine kompakte, aber eindrucksvolle Rundtour. 
Start- und Zielpunkt für diese Wanderroute ist das Naturpark-Tor unterhalb des Ida-Platzes. Unterwegs führt der Weg auch an der historischen „Zigeunereiche“ mit einem Rastplatz und einer Infotafel vorbei.

 

Daten zur Tour: Ca. 2,65 km, 0:54 h, 88 hm, Schwierigkeit leicht

 

Mehr Infos: Siehe Naturparkweg um die Schaumburg

 

Auf einen Blick

  • Parkmöglichkeiten: Schießhausplatz und Freibad Schalkau

  • Ansprechpartner im Rathaus: Frau Carolin Beyer (Zentrale)
    Telefon: 036766 291-0
    E-Mail:

    Sprechzeiten: Siehe „Termine & Öffnungszeiten“
    Raum: Zimmer 10


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